Kategorie: Fotografie

9/11 – Der Tag, an dem die Welt stillstand

Vor 20 Jahren veränderte sich die Welt. Zwei Flugzeuge schlugen in das World Trade Center ein. Die Bilder der zusammenstürzenden Zwillingstürme haben sich in das kollektive Gedächtnis eingebrannt. Eine Fotografie aus den rem-Sammlungen zeigt New York vor der Katastrophe und wirkt doch wie eine böse Vorahnung.

Alison Gernsheim – Pionierin der Fotogeschichte

Alison Gernsheim (1911-1969) baute mit ihrem Mann Helmut eine der weltweit bedeutendsten Foto-Sammlungen auf. Sie teilten eine gemeinsame Leidenschaft und die Arbeit. Außerdem vollbrachte Alison auf eigenen Forschungsfeldern Pionierleistungen. Es ist an der Zeit, den Scheinwerfer auf sie zu richten.

Der Hafen von Beirut

Vor einem halben Jahr – am 4. August 2020 – erschütterte eine Explosion Beirut. Große Teile der libanesischen Hauptstadt lagen in Trümmern. Eine historische Fotografie aus den rem-Sammlungen zeigt den Hafen von Beirut um 1875. Aufnahmen wie diese sind für die Forschung von unschätzbarem Wert und ermöglichen eine Rekonstruktion von Gebäuden.

Mit Carl und Anna Reiß durch Japan

Als die Geschwister Carl und Anna Reiß 1893 ihre große Weltreise antraten, die sie vom Hafen von Marseille ausgehend über China, Japan und Nordamerika wieder nach Mannheim führte, waren die beiden bereits ein im wahrsten Sinne des Wortes erfahrenes Reisegespann. Zahlreiche Reisen durch Europa und den Nahen Osten hatten sie bereits gemeinsam absolviert, bevor es sie dieses Mal in den Fernen Osten zog.

Graffiti als individuelle Zeugnisse des Reisens

Unzählige Graffiti und Inschriften an den Pyramiden, der Sphinx und den kolossalen Portalfiguren von Abu Simbel zeugen bis heute von dem ungebrochenen Wunsch nach persönlicher Verewigung. Seit jeher verspüren Reisende beim Anblick der mächtigen Bauwerke des Alten Ägyptens Ehrfurcht und Begeisterung. Der tiefempfundene Wunsch, das Erleben eines solch erhebenden Moments für die Nachwelt zu dokumentieren, ist angesichts dieser emotionalen Ausnahmesituation und des starken Stimulus dieser magischen Orte nur allzu menschlich.