Kategorie: Kunst- und Kulturgeschichte

Kostbare Schenkung – die Porzellan-Sammlung Bassermann-Jordan

Die Reiss-Engelhorn-Museen beherbergen einen besonderen Schatz: die weltweit größte und bedeutendste Sammlung an Frankenthaler Porzellan. Jetzt gibt es Grund zur Freude. Dank einer Schenkung von Gerda Tschira bereichert und ergänzt die kostbare Porzellan-Sammlung der Familie Bassermann-Jordan dauerhaft unsere Bestände. Es handelt sich um 145 wertvolle Plastiken und Geschirre. Wir stellen Ihnen ausgewählte Stücke vor.

Philipp und Paula

Im Februar feiern wir zwei Geburtstage: den 150. Geburtstag von Paula Modersohn-Becker und den 155. von Philipp Klein. Beide Maler sind mit Werken in unserer aktuellen Sonderausstellung „AUFGETAUCHT!“ vertreten. Im rem-Blog erinnern wir an ihr Treffen in der Künstlerkolonie Worpswede.

Die Restaurierung eines persönlichen Gemäldes

Anlässlich des Europäischen Tags der Restaurierung stellen wir Ihnen ein Gemälde vor, das seit vielen Jahrzehnten eine besondere Rolle im Leben der Autorin spielt und jetzt in der Sonderausstellung „AUFGETAUCHT!“ zu bewundern ist. Erfahren Sie mehr über das „Mädchen im Korsett“ von Philipp Klein und seine Restaurierung.

Ein Pionier und die Zukunft digitaler Museumspublikationen

Die Art und Weise, wie Museen Wissen generieren, kuratieren und teilen, befindet sich in einem steten Wandel – angetrieben durch neue technologische Möglichkeiten und veränderte Erwartungen des Publikums. Digitale Technologien eröffnen dabei grundlegend neue Wege, um Sammlungen zu präsentieren und Forschungsergebnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In diesem Kontext haben wir an den Reiss-Engelhorn-Museen ein bewusst experimentelles Projekt realisiert: „Köstliche Details: Filigrane Mannheim-Ansichten durch die Linse“.

„Wiederentdeckungen“ bereichern Impressionisten-Ausstellung

Aktuell bereiten wir unsere neue Sonderausstellung „AUFGETAUCHT!“ vor, die am 21. September ihre Tore öffnet. Die ersten Gemälde sind bereits da und warten im Depot auf ihren großen Auftritt. Darunter befinden sich auch zahlreiche „Wiederentdeckungen“, die seit mehr als 100 Jahren erstmals wieder öffentlich präsentiert werden. Diese liefern spannende Einblicke in Leben und Werk des Impressionisten Philipp Klein.

Bühnentechnik ohne Strom

Heute arbeiten Bühnen mit modernster Technik, um Publikum und Sinne zu fesseln. Aber auch im 18. Jahrhundert gab es bereits beeindruckende mechanische Bühneneffekte – und das ganz ohne Strom. Das Dalberg’sche Bühnenmodell gewährt faszinierende Einblicke in die ausgeklügelte Theatermaschinerie der damaligen Zeit. Es ist ein Höhepunkt unserer bedeutenden Theatersammlung.

Prost, mein Schatz!

Bunt bemalte Branntweinflaschen waren einst repräsentative Geschenke. Es handelte sich dabei um Freundschafts- oder Liebesgaben. Mit ihnen sollten Herz und Hand der Angebeteten erobert werden. In unserer Sammlung gibt es schöne Beispiele. Aktuell sind sie in der Sonderausstellung „Zum Wohl!“ zu bewundern.