Bei einer Grabung in Mannheim-Sandhofen erwartete unser Archäologen-Team eine Überraschung: Statt Funden aus dem Mittelalter – mit denen sie gerechnet hatten – fanden sie in tieferen Schichten auch noch Spuren, die auf eine deutlich ältere Siedlung hinweisen. Diese sind vermutlich rund 2800 Jahre alt und stammen aus der frühen Eisenzeit. Aktuell werden die Funde gereinigt und gesichtet.
Vor 20 Jahren machte unser Archäologen-Team auf dem Mannheimer Lindenhof eine Entdeckung, die bis heute noch Rätsel aufgibt. Was hat es mit dem Skelettfund auf sich? Verschiedene Untersuchungen und Analysen brachten unter anderem Erkenntnisse zu Alter, Größe und Herkunft.
Bei Grabungen in Mannheim trifft unser Archäologen-Team immer wieder auf Bauschutt und fördert darin interessante Objekte zutage. So konnten bei Arbeiten im Luisenpark und im alten Eisstadion im Friedrichspark Funde geborgen werden, die mehr über die jüngste Stadtgeschichte verraten.
Am 24. Oktober 1958 stieg Elvis Presley spontan in Mannheim auf die Bühne. Diesen besonderen Moment hielt der Fotograf Robert Häusser mit seiner Kamera fest. Das Porträt ist aktuell in der Sonderausstellung „SACHLICH NEU“ zu bewundern. Anlässlich des 90. Geburtstags des „King of Rock 'n' Roll“ widmen wir uns dem Bild und seiner Geschichte.
Eine auf den ersten Blick unscheinbare Puppenküche weckt Erinnerungen an die eigene Kindheit und illustriert ein spannendes Kapitel der Mannheimer Geschichte. Die Zeitreise führt in die Quadratestadt an der Schwelle vom 19. zum 20. Jahrhundert.
Von Mannheim aus eroberten sie Kinderherzen weltweit. Bärbel, Erika, Inge oder Hans hießen die beliebten Puppen mit der Schildkröte im Nacken. Sie zählten einst zu den Verkaufsschlagern der Rheinischen Gummi- und Celluloid-Fabrik in Mannheim-Neckarau – besser bekannt als Schildkrötfabrik. Anlässlich der Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Kinderträume“ gehen wir auf Spurensuche.
Im Februar wird der Black History Month – der Monat Schwarzer Geschichte – gefeiert. Der aus den USA stammende Aktionsmonat stellt einen wichtigen Anlass für die Würdigung bedeutender Beiträge von Schwarzen Menschen in der Geschichte und der Gegenwart dar.
Um 1900 schwankt das in der Kunst propagierte Frauenbild zwischen verruchter Femme fatale und sittsamer Ehefrau, deren Aufgabe es ist, „der schönste Schmuck des Mannes“ zu sein. Auch im Mannheim der Belle Époque finden sich zahlreiche Beispiele.
2021 feiern wir 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Die Reiss-Engelhorn-Museen weisen zum Festjahr innerhalb der ständigen Präsentationen auf bedeutende und seltene Zeugnisse jüdischen Lebens in Mannheim hin. Zum Auftakt steht ein Beschneidungsmesser mit Porzellangriff in Delphinform im Mittelpunkt.
Ein antikes Relieffragment aus dem Mannheimer Hafen gibt bis heute Rätsel auf. Gefunden wurde es 1868 bei Baggerarbeiten für den Neckar-Durchstich durch die Bonadies-Insel. Aber wie gelangte das im späten 3. oder frühen 4. Jahrhundert n. Chr. in Rom entstandene Objekt an seinen Fundort?