Die Erfolgsgeschichte unserer Ausstellung „Eiszeit-Safari“ geht weiter. Ab sofort ist sie im Nationalen Natur- und Wissenschaftsmuseum in Tokio zu sehen – Auftakt einer zweijährigen Japan-Tournee. Und die Schau legt einen fulminanten Start hin: An den ersten beiden Tagen zog sie bereits mehr als 10.000 Gäste an.
Seit 2016 schicken wir die Schau „Eiszeit-Safari“ in Deutschland und Österreich auf Tour. Mehr als eine Millionen Besucherinnen und Besucher hat die Schau seitdem in ihren Bann geschlagen. Jetzt haben sich Mammut, Höhlenlöwe & Co. auf ihre bisher längste und weiteste Reise gemacht. Rund zwei Monate waren sie per Schiff unterwegs nach Japan – gut verpackt in großen Übersee-Containern. Nur einige besonders seltene Objekte nahmen den deutlich schnelleren Luftweg. Die rund 60 Exponate – darunter zahlreiche lebensechte Tier-Rekonstruktionen, Präparate, Skelettmontagen und Originalfunde – haben die Fahrt gut überstanden und sorgten bereits am 11. Juli bei der feierlichen Eröffnung in Tokio für Begeisterung. Unser Generaldirektor Prof. Dr. Wilfried Rosendahl konnte sich vor Ort davon überzeugen.
Ergänzt werden die Leihgaben aus Mannheim durch bedeutende archäologische Funde aus dem Nationalen Naturhistorischen Museum Paris, darunter ein Neandertalerschädel sowie der Schädelfund von Cro-Magnon. Beide werden erstmals im Original im Asien gezeigt. Außerdem werden in einem großen Ausstellungsbereich zahlreiche bedeutende Funde zur Eiszeit und jüngeren Altsteinzeit aus Japan präsentiert.
Eiszeit-Safari
Die rem-Eiszeit-Ausstellung lädt zu einer unvergesslichen Zeitreise ein. Sie erzählt Wissenswertes und Spannendes über die Lebenswelt der letzten Eiszeit in Mitteleuropa. Auge in Auge stehen die Besucherinnen und Besucher Mammut, Wollhaarnashorn, Steppenbison, Höhlenlöwe, Flusspferd und vielen weiteren Tieren gegenüber, die noch vor rund 40.000 Jahren bei uns heimisch waren.



