Ort: Museum Weltkulturen D5, Anna-Reiß-Saal
Eintritt frei. Ohne Anmeldung.
Vortrag mit Dr. Klaus Engert
Petrarca bildet gemeinsam mit Dante und Boccaccio das toskanische Dreigestirn der großen italienischen Literatur des 14. Jahrhunderts. Er war einer der einflussreichsten Dichter der Literaturgeschichte und hat die Lyrik für Jahrhunderte geprägt. Daneben aber war er Philosoph, Diplomat und bedeutender Humanist.
Um die Schöpfung Gottes zu erleben, bestieg er den Mont Ventoux – ein Ereignis, das heute als Geburtsstunde der Renaissance gilt, die er und sein Freund Boccaccio maßgeblich beeinflussten. Als Humanist erhob er zudem seine mahnende Stimme bei Päpsten, Dogen und Kaisern.
Der Vortrag lädt zu einer Reise in das Italien des 14. Jahrhunderts, in das prachtvolle Venedig, an die Höfe der Visconti in Mailand und Pavia, der Correggio in Parma, der Carrara in Padua bis hin zu dem von Kaiser Karl IV. in Prag.
Eine Veranstaltung des Mannheimer Altertumsvereins von 1859 www.mannheimer-altertumsverein.de