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Museum für alle

Neue App erweitert inklusive Angebote zur Ausstellung „Versunkene Geschichte“

Wir schauen einer jungen Frau mit langen brauen Haaren über die Schulter. In ihren Händen hält sie ein Smartphone, auf dem ein Bild zu sehen ist. Das Bild zeigt die lebensechte Rekonstruktion eines großen Waldelefanten. Das Original befindet sich im Hintergrund.

Mit der neuen rem-App geht es auf Entdeckungstour in der Ausstellung „Versunkene Geschichte“ © rem, Foto: Michelle Striegel

Ab sofort gibt es neue digitale Angebote rund um die Ausstellung „Versunkene Geschichte“. In der rem-App stehen drei besondere Touren zur Verfügung: in Deutscher Gebärdensprache, in Leichter Sprache und als Audiodeskription. Diese ergänzen die bereits bestehenden inklusiven Angebote und sollen dabei helfen, Barrieren abzubauen.

Bisherige inklusive Angebote

Die Dauerausstellung „Versunkene Geschichte“ entführt auf eine interaktive Zeitreise von der Steinzeit bis ins frühe Mittelalter. Neben außergewöhnlichen Originalfunden lassen aufwändige Inszenierungen die Vergangenheit lebendig werden. Bereits in den letzten Jahren wurde der Rundgang nach und nach ergänzt, sodass auch Blinde und Sehbehinderte, Gehörlose und Menschen mit kognitiver sowie körperlicher Beeinträchtigung den Rundgang genießen und erleben können. So gibt es unter anderem ein Blindenleitsystem, zahlreiche Taststationen mit Braille- und Profilschrift sowie Videos mit Gebärdensprache.

Um auf die jeweiligen Bedürfnisse gezielt einzugehen, haben die Reiss-Engelhorn-Museen ein Netzwerk mit Beraterinnen und Beratern geknüpft. So stehen sie in engem Austausch mit dem Badischen Blinden- und Sehbehindertenverein, der Arbeitsgemeinschaft Barrierefreiheit Rhein-Neckar, dem Gehörlosenverein Mannheim sowie der Beauftragten für Menschen mit Behinderungen der Stadt Mannheim.

Museum für die Ohren – der neue deskriptive Audioguide

Auch bei den neuen Angeboten wurde wieder gezielt auf Zusammenarbeit gesetzt. Unter dem Motto „Museum für die Ohren“ wurde ein deskriptiver Audioguide entwickelt. Dieser vermittelt nicht nur Informationen zur Ausstellung, sondern beschreibt auch räumliche Eindrücke, Gestaltungselemente und visuelle Inhalte – also all das, was für blinde und sehbehinderte Menschen oft nicht zugänglich oder erfahrbar ist.

Das Projekt entstand gemeinsam mit dem Ludwig-Frank-Gymnasium Mannheim und der Schloss-Schule Ilvesheim, die auf die Förderung blinder und sehbeeinträchtigter sowie lernbeeinträchtigter Kinder und Jugendlicher spezialisiert ist. Die Schülerinnen und Schüler brachten ihre unterschiedlichen Perspektiven ein und unterstützten sich gegenseitig – von der Themenrecherche über die Erstellung der audiodeskriptiven Texte bis hin zur Audio-Aufnahme und dem Einpflegen in die App. Das Projekt wurde ermöglicht durch eine Förderung von Aktion Mensch. 

Die neue App gibt es ab sofort kostenfrei im App Store – einfach nach Reiss-Engelhorn-Museen suchen.

Zur rem-App

Blick hinter die Kulissen

Neugierig geworden? Mehr über die Entstehung der neuen Angebote und die Zusammenarbeit mit den beiden Schulen erfahren Sie in unserem rem-Blog.

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