Schamanismus ist ein weltweites Phänomen, besonders ausgeprägt ist er jedoch in den Weiten Sibiriens. Und genau dorthin entführen wir Sie ab sofort mit unserer neuen Sonderausstellung „Schamanen Sibiriens“. Rund 200 Exponate zeigen, wie Schamaninnen und Schamanen als Mittler zwischen Mensch, Natur und Geisterwelt wirkten – und wie ihr Wissen, ihre Rituale und ihr Dienst an der Gemeinschaft bis heute nachhallen. Großteils stammen die Stücke aus unserer einzigartigen Sibirien-Sammlung. Das Spektrum reicht von seltenen Schamanenausrüstungen über geschnitzte Tierfiguren bis hin zu kunstvoll verzierten Alltagsgegenständen.
Blog-Beitrag
Erstmals ist unsere bedeutende Sibirien-Sammlung in dieser Fülle in Mannheim zu bewundern. Sie umfasst vor allem Objekte von drei indigenen Gemeinschaften: den Korjaken und Tschuktschen aus dem arktischen Norden sowie den Nanai vom Fluss Amur im Grenzgebiet zu China. Diese stellt Ihnen Sammlungsleiterin Corinna Erckenbrecht im rem-Blog genauer vor.
Start des Begleitprogramms
Zur Sonderausstellung „Schamanen Sibiriens“ gibt es natürlich auch ein abwechslungsreiches Begleitprogramm. So bieten wir an vier Terminen Yoga in der Mittagspause an. Los geht es am 23. September. Und am 24. September führt ein Vortrag in die Welt des Schamanismus ein. Als Experte ist Andy Reymann zu Gast. Er widmet sich den gängigen Vorstellungen und sucht nach archäologischen Belegen. Die erste öffentliche Führung durch die Schamanen-Schau startet dann am 27. September


