Willkommen im rem-Blog

In unserem Blog gewähren wir regelmäßig neue Einblicke in unsere Sammlungen und Forschungsprojekte. Hier kommen unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler direkt zu Wort. Schauen Sie mit ihnen hinter die Museumskulissen.

Tanzmasken der Baining zurück in „MusikWelten“

Die Ausstellung „MusikWelten“ schafft mit einer Fülle einzigartiger Instrumente und Objekte verschiedener Epochen und Regionen einen sinnlichen Zugang zum Menschheitsphänomen Musik. Seit kurzem sind auch drei große Baining‑Masken wieder in der Schau zu bewundern. Die kostbaren Exponate aus Ozeanien kamen bei nächtlichen Feuertänzen zum Einsatz.

Ein Pionier und die Zukunft digitaler Museumspublikationen

Die Art und Weise, wie Museen Wissen generieren, kuratieren und teilen, befindet sich in einem steten Wandel – angetrieben durch neue technologische Möglichkeiten und veränderte Erwartungen des Publikums. Digitale Technologien eröffnen dabei grundlegend neue Wege, um Sammlungen zu präsentieren und Forschungsergebnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In diesem Kontext haben wir an den Reiss-Engelhorn-Museen ein bewusst experimentelles Projekt realisiert: „Köstliche Details: Filigrane Mannheim-Ansichten durch die Linse“.

Archäologie trifft Numismatik

Wer glaubt, dass Numismatik (Münzkunde) eine staubige Wissenschaft für vollgestopfte Vitrinen und Kataloge ist, der irrt gewaltig. Denn manchmal liegt das Geld tatsächlich auf der Straße – oder eben auf dem Acker. In einer Welt, in der historische Münzen nicht nur Zahlungsmittel vergangener Zeiten, sondern archäologische Schlüssel zur Rekonstruktion kultureller Zusammenhänge sind, entfaltet sich ein faszinierendes Forschungsfeld: die Fundnumismatik.

Mit dem Mammut nach Japan – Eine Ausstellung geht auf große Fahrt

Seit 2016 schicken wir die Schau „Eiszeit-Safari“ auf Tour. Jetzt haben sich Mammut, Höhlenlöwe & Co. auf ihre bisher längste und weiteste Reise gemacht. Rund zwei Monate waren sie per Schiff unterwegs nach Tokio – der ersten Station einer großen Japan-Tournee. Der Transport und der Aufbau haben unser Team vor ganz neue Herausforderungen gestellt. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen.

Rückgabe von Benin-Bronzen an Nigeria

Die Reiss-Engelhorn-Museen werden ihre Bestände an Benin-Bronzen nach Nigeria restituieren. Dies beschloss der Mannheimer Gemeinderat in seiner Sitzung am 29. Juli 2025. Wir sind nun beauftragt, weitere Schritte zur Eigentumsübertragung und möglichen Restitutionen einzuleiten. Ein Teil der Objekte soll als Dauerleihgabe in Deutschland verbleiben. Die Priorisierung und die Zeitplanung werden von der nigerianischen Seite vorgenommen.

„Wiederentdeckungen“ bereichern Impressionisten-Ausstellung

Aktuell bereiten wir unsere neue Sonderausstellung „AUFGETAUCHT!“ vor, die am 21. September ihre Tore öffnet. Die ersten Gemälde sind bereits da und warten im Depot auf ihren großen Auftritt. Darunter befinden sich auch zahlreiche „Wiederentdeckungen“, die seit mehr als 100 Jahren erstmals wieder öffentlich präsentiert werden. Diese liefern spannende Einblicke in Leben und Werk des Impressionisten Philipp Klein.

Isis – eine ägyptische Göttin macht Weltkarriere

Zu den bekanntesten Mitgliedern des altägyptischen Pantheons gehört zweifelsohne die Göttin Isis. Das erschließt sich nicht allein aus zahlreichen, mit der Göttin in Verbindung stehenden Funden aus Ägypten selbst, sondern auch mit ihrem Wirken außerhalb Ägyptens bis hin in unsere Zeit. Wie aber kam es dazu?

D-Day – Befreiung Westeuropas von der nationalsozialistischen Herrschaft

Am 6. Juni 1944 landeten alliierte Truppen an den Stränden der Normandie in Frankreich. Der D-Day markierte den Beginn der Befreiung Westeuropas von der nationalsozialistischen Herrschaft. Die Überreste der amerikanischen Landungsschiffe und die zerstörten Bunker des Atlantikwalls sind bis heute ein eindrucksvolles Mahnmal. Bei Fotograf Robert Häusser werden sie zur Todesmetapher.

Bühnentechnik ohne Strom

Heute arbeiten Bühnen mit modernster Technik, um Publikum und Sinne zu fesseln. Aber auch im 18. Jahrhundert gab es bereits beeindruckende mechanische Bühneneffekte – und das ganz ohne Strom. Das Dalberg’sche Bühnenmodell gewährt faszinierende Einblicke in die ausgeklügelte Theatermaschinerie der damaligen Zeit. Es ist ein Höhepunkt unserer bedeutenden Theatersammlung.

Prost, mein Schatz!

Bunt bemalte Branntweinflaschen waren einst repräsentative Geschenke. Es handelte sich dabei um Freundschafts- oder Liebesgaben. Mit ihnen sollten Herz und Hand der Angebeteten erobert werden. In unserer Sammlung gibt es schöne Beispiele. Aktuell sind sie in der Sonderausstellung „Zum Wohl!“ zu bewundern.